ZitatBergbau fördert Schlachtfeldarchäologie bei Lützen
MIBRAG-Stiftung unterstützt Mitteldeutschen Archäologentag / Fruchtbare Zusammenarbeit von Wissenschaft und Bergbau Theißen/Halle, 10.10.2008 (newsropa.de) - Der 1. Mitteldeutsche Archäologentag des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt stellt vom 9. bis zum 11. Oktober 2008 in Halle und Lützen die Schlachtfeldarchäologie in den Mittelpunkt einer internationalen Tagung. Wissenschaftler aus Europa und den USA werden in den nächsten drei Tagen Erfahrungen und Ergebnisse aus dem noch jungen Wissenschaftsgebiet austauschen und diskutieren. Abschließend besuchen die Teilnehmer das ehemalige Schlachtfeld von Lützen (Burgenlandkreis), um sich vor Ort über das aktuelle Forschungsprojekt zu informieren. Das anspruchsvolle Vorhaben zur Untersuchung des Schlachtfeldes von Lützen wird von der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH und der Stadt Lützen unterstützt. Das Gesamtprojekt soll bis zum Jahresende vereinbart und vorgestellt werden. In seinem Grußwort zur Eröffnung des Mitteldeutschen Archäologentages erklärte Heinz Junge, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der MIBRAG, in Halle: „Die gute Zusammenarbeit von Bergbau und Archäologie trägt erste Früchte.“ Dazu zählen der erst im Juni präsentierte Goldschatz aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., der bei archäologischen Grabungen im Tagebauvorfeld Profen entdeckt wurde, und das Forschungsprojekt der Schlachtfeldarchäologie im Vorfeld der Erschließung des künftigen Braunkohlenabbaufeldes Lützen. Durch die Auswertung der zahlreichen Funde konnte der bisher bekannte Verlauf der bedeutendsten Schlacht des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1632 konkretisiert und zum Teil neu rekonstruiert werden. Die Ergebnisse werden auf dem Kongress vorgestellt. Der Mitteldeutsche Archäologentag wird von Landesarchäologen Dr. Harald Meller und Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz geleitet. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH initiierte 2004 die Stiftung zur Förderung der Archäologie in Sachsen-Anhalt, die zahlreiche Forschungsprojekte und Grabungen in Mitteldeutschland fördert. Die mit einem Grundkapital von 3,3 Millionen Euro ausgestattete Stiftung vergibt außerdem Stipendien an Studenten und junge Wissenschaftler. 2007 lobte die MIBRAG-Stiftung erstmals einen Archäologiepreis in Sachsen-Anhalt aus.
er sitzt in Halle... wie alle Experten..... ich mußte mich mit ihm mal auseinandersetzen als wolf und ich ungewollt in der Presse erschienen.. ist gut 6-7Jahre her... mehr möchte ich hier offen nicht sagen....