War heut nochmal vor Ort.. Lucius hatte mir die Stelle mal vor einem Jahr gezeigt... damals lagen noch genügend Teile rum. Heute haben sich die Schrottsammler alles weggeholt.. kaum noch was da...
Kurz zur Geschichte:
27.04.45 Die letzten Tiger II der Abteilung stehen beim Forsthaus Hammer zum Ausbruch der Reste der 9. Armee nach Westen bereit. Spitze der 2. Kompanie mit Teilen einer SPW-Kompanie „Kurmark", die 1. Kompanie mit dem Abteilungskommandeur im SPW, Nachrichtenoffizier und unterstellter Werfer-Batterie Kurmark. Am Schluss fährt die 3.Kompanie mit 3,7 cm Flak-Zug, Vierlingsflak-zug, Radfahrzeuge mit Sankra und Abteilungsarzt. General Busse fährt dahinter, führt also nicht von „vorn". Abends beginnt der Angriff; in Halbe kommt es zu verlustreichen Einsätzen mehrerer Stoßtrupps gegen eine gesicherte Sperre. Beim Zurücksetzen wird der Spitzenpanzer (Kuhnke) durch Feindpanzer durch Treffer im Motorraum in Brand geschossen. Der zweite Panzer (Münster) kollidiert beim Wenden und Zurücksetzen mit einem Radfahrzeug. Die heißen Auspufftöpfe setzen auslaufenden Kraftstorf in Brand; auch dieser Tiger brennt aus. Die Kolonne holt nach Süden aus und wendet sich wieder nach Westen.
28.04.45 Früh morgens wird ein Tiger (Harlander) durch Panzernahbekämpfer abgeschossen. Antreten über die Autobahnüberführung südwestlich Halbe in den Baruther Forst; wieder Aufschließen der Infanterie. Vorstoß parallel zur Autobahn nach Süden, dann zum Forsthaus Massow. Beim Überqueren der Autobahn wird der "123" vom vorausfahrenden Panzer beim Zurücksetzen gerammt; beide Panzer müssen gesprengt werden. Hart südlich der Motzen-Berge an der Straße Zossen - Baruth muss erneut massiver Feindwiderstand niedergekämpft werden.Nachts wird der Schießplatz Kummersdorf gewonnen. Ein Tiger (Hellwig) muss südlich Neuhof gesprengt werden. Der Tiger „111" (Stehmann) wird zwischen Sperenberg und Fernneuendorf gesprengt. Im Wald vor Luckenwalde wird die gesamte Ausrüstung der Werkstattkompanie gesprengt.
29.04.45 Gegen Mittemacht wird der Raum zwischen Berkenbrück und der Försterei Märtensmühle erreicht. Vor der Mühle muss der Chefpanzer der 2. Kompanie (Neu) stehen gelassen werden, da er Wasser im Kraftstoff hat. Beim Panzer von Kalls reißt ein Seitenvorgelege ab, er wird gesprengt.
30.04.45 Angriff auf Hennickendorf. Weitermarsch in den Raum Wittbrietzen - Rieben - Zauchwitz. Morgens wird der Westrand des Platzes nördlich Schönefeld gewonnen.
Mai 1945 01.05.45 Noch ein Tiger II sind bei der Ausbruchgruppe, voll geladen mit Verwundeten, im Einsatz. Kein Besatzungsmitglied ohne Verwundung! Kurz vor Erreichen der eigenen Sicherungen der 12. Armee wird bei Markendorfer Hufen der vorletzte Tiger II (Hauptscharführer Streng) durch eine Panzerfaust in Brand geschossen und explodiert. Kurz danach muss bei Elsholz der letzte Panzer (Untersturmführer Klust, 1. Kompanie) wegen Betriebstoffmangel aufgegeben werden. In den Kämpfen der letzten Tage hat die Abteilung mehr als 70 Feindpanzer abgeschossen.
Im Verband mit der 12. Armee gehen auch viele Angehörige der Abteilung über die Elbe und geraten in amerikanische Gefangenschaft.
FredericusRex1
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Es gibt ein Foto in einem Buch,daß dort bis 2001 noch die linke SEITENverkleidung des Tigers II lag.Außerdem hat ein Bekannter(...oder jemand,den man besser nicht kennt...),an dieser Stelle 8 scharfe Panzergranaten gefunden und mit nach Hause geschleppt!
Zitat von DirtyDiverDiverUnd hier noch eine Erkennungsmarke der 502 , die ich vor ein paar Jahren wenige Kilometer entfernt von Kummersdorf fand. Ist leider nicht mehr in meinem Besitz.
Ich habe meine noch.Oberflächenfund ohne Grablage,natürlich trotzdem bei der Deutschen Dienststelle registrieren lassen. Am Fundort hatte es richtig gescheppert;mit starkem Verlust an Mensch & Material.Tigerteile lagen dort ebenfalls herrum zB.Kinongläser usw. Mittlerweile wird wohl alles verschwunden sein,denn es ist schon 16 Jahre her.Ich hatte jedenfalls nichts mitgenommen,da ich kein Freund eiserner Kriegsrelikte bin.
Erdspiegel
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